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Perrücken

Perücken gibt es seit langer Zeit, und waren schon bei den alten Griechen, Ägyptern und Römern in Mode, heute werden sie zunehmend von den so genannten Toupets verdrängt. Gerade Männer haben oft schon in jungen Jahren Probleme mit dem Haarausfall. Bei den Toupets handelt es sich nur um Halbperücken oder Haarersatzteile, sie bedecken den Kopf also nicht vollständig, sondern nur an den Stellen an denen dies auch nötig ist. Diese Stellen sind zum Beispiel Stirn und Hinterkopf.

Bereits um 1660 gab es die erste Perückenmacher Innung in Paris. Zunächst trugen nur solche Männer Perücken die ihr Haar bereits vollständig verloren hatten, doch spätestens ab dem Zeitpunkt wo Ludwig der 14. selbst zur Perücke griff, wurde sie zur Pflicht für alle diejenigen die bei Hofe arbeiteten, zumal Ludwig die Allongeperücke zur Staatsperücke erklärte. Sie wurden nicht zuletzt deswegen, im weiteren Verlauf der Geschichte, zu einer Art Statussymbol. Die Allongeperücke ist eine lockige Langhaarperücke die selbst heute noch von Richtern und manchen Politikern in England und Nordirland getragen wird. Während die Männer zu dieser Zeit also Allongeperücken trugen, trugen die Frauen so genannte Fontangen. Dies waren spezielle Hauben aus Draht, die die Frisur der Dame in Form halten sollten. Einige Jahre später, etwa um 1700 kamen die weiß gepuderten Perücken, mit waagrecht angeordneten Locken in Mode. Diese durften aber ebenfalls nur von denen, die am Staat beschäftigt waren, gepudert und getragen werden. Soldaten konnten zwar auch Perücken tragen, jedoch waren diese Modelle kürzer, zudem war das pudern der Perücke nur den Staatsdienern erlaubt. Mit der französischen Revolution kamen auch Perücken aus der Mode und sie konnten sich bis heute nie wieder so durchsetzen in der Gesellschaft, wie damals in Frankreich.

Heute werden aus gesundheitlichen Gründen meistens Toupets eingesetzt. Bei den Toupets handelt es sich um Teilstücke die nach Maß angefertigt werden und zum Beispiel Stirn oder Hinterkopf bedecken. Sie werden so gemacht dass es beim tragen nicht auffällt dass es sich dabei um ein Toupee handelt. Nur Frauen tragen heute noch aus Fashion Gründen echte Perücken. Inzwischen werden diese überwiegend aus Kunstfasern gemacht. Die künstlichen Haare werden dabei auf ein feinmaschiges Netz geknüpft, so dass später nicht ohne weiteres auffällt, dass es sich bei dem Haar um eine Perücke handelt. Ansonsten setzt man Perücken heute hauptsächlich zur Kostümierung in Theater, Film und Comedy ein. Was die Pflege angeht, so sollte man seine Perücke nicht mit normalem Shampoo waschen sondern ausschließlich mit Pflegemitteln die speziell für Perücken angeboten werden. Ansonsten wird man nicht viel Freude mit seiner Perücke haben, da das Shampoo sowohl die Kunstfasern als auch die Perücken aus echtem Haar angreift. Menschen die, aus welchen Gründen auch immer, dauerhaft eine bestimmte Perücke tragen wollen, sollten sich aber ernsthaft überlegen eine etwas teurere Echthaar Perücke in Auftrag zu geben, warum wird im nächsten Abschnitt erklärt.



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